Ratten sind dem Menschen immer nahe gewesen, doch bei aller Liebe - untergehen oder verbrennen mit ihm werden sie nicht.
Und jeder der leichfertig handelt, schafsköpfig hinterdrein läuft, vertrauensselig sich anvertraut, ohne Verstand gläubig ist und jedem versprechen glauben schenkt, gilt als vom Rattenfänger geködert...

Wann immer von Ratten und deren Ausrottung die Rede war, wurden andere, die augenscheinlich keine waren wie Ratten eliminiert.
Dabei gab es die Ratten nachweißlich schon Ende der Kreidezeit, als der Mensch noch nicht einmal eine Idee war.
Dieser Mensch, selbst im Überfluss fühlt er sich unwohl, Notfalls erfindet er den Mangel. 
überdrüssig ihrer Alten verderben sie ihre Kinder, und nichts ist dem Menschen zweifelsfrei. jedem Wort ein Wort entgegensetzen, auf der Suche nach seiner Wahrheit....
Seinem eigenen ich auf dem Fersen macht er Müll. An seinem Müll, der sich schicht auf Schicht lagert, ist er jederzeit zu erkennen.
Denn sehr viel langlebiger als der Mensch ist sein Abfall.
Ja ja, dem heiligen Akt der Aufklärung folgt der Erkenntnisekel....

Zukunft haben einzig die Ratten.
[Verfasser unbekannt]